Adlershof – Neue Chance für die Dörpfeldstraße als „Aktives Zentrum“

Traurig schaut sie immer noch aus, die Dörpfeldstraße in Adlershof. Wechselnde Ladenbetreiber, leere Schaufenster, baufällige Häuser und eine unbefriedigende Verkehrsführung. Fahrradfahrer müssen höllisch aufpassen nicht übersehen zu werden, parkende Lieferfahrzeuge am Straßenrand behindern den Auto- und auch den Straßenbahnverkehr regelmäßig.

Wenn man dann in die Nebenstraßen schaut, erschließt sich einem jedoch ein sehr ruhiges und erstaunlicherweise auch sehr grünes und lebenswertes Wohnumfeld. Begrünte Straßen, kleine Parkanlagen, Schulen, Spielplätze auf den Höfen und ansprechende gastronomische Einrichtungen sind hier genauso zu finden, wie z. B. das 1994 als „Casablanca“ wiedereröffnete kleine Kino in der Friedenstraße. Hier kann man ruhig Wohnen und Leben und hat trotzdem eine hervorragende Anbindung an die Autobahn und die öffentlichen Verkehrsmittel in alle Richtungen.

Nun erhält auch das Gebiet um die Dörpfeldstraße als eines von vier neuaufgenommenen Ortsteilzentren des Förderprogramms „Aktive Zentren“ eine neue Chance. Ziel des Förderprogramms ist laut Presseerklärung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt „… diese Orte zu attraktiven Zentren mit einem urbanen und lebenswerten Umfeld zu entwickeln. Potentialflächen sollen insbesondere für den Wohnungsbau aktiviert werden. Die traditionellen Ortsteilzentren sollen ihr Profil durch neue Handlungsfelder wie Erholung, Freizeit und Tourismus stärken. Der öffentliche Raum, aber auch die Infrastruktur soll besser an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft angepasst werden.“

Gesucht sind daher kreative Vorschläge für ein umfassendes Kommunikationskonzept, welches einen Austausch zwischen den Akteuren vor Ort ermöglicht. Die Umsetzung der ersten Projekte ist bereits für 2015 geplant.

Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die Ideen und deren Umsetzung.

Ines Fürstenberg

Seit bereits 20 Jahren ist der grüne Bezirk Köpenick meine Wahlheimat. Hier faszinieren mich vor allem die Kombination von städtischem und grünem Wohnen. Den Wald und das Wasser vor der Haustür kann ich jederzeit Spaziergänge und Radtouren im Wald oder Ausflüge mit dem Kanu oder dem Segelboot auf den umliegenden Gewässern unternehmen. Es gibt in der näheren Umgebung ein umfangreiches Angebot an Geschäften, Restaurants und auch Kulturprogramme unterschiedlichster Art. Sehr schnell bin ich aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtzentrum von Berlin.

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