Gute Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein und Polizei in Rahnsdorf

Am 1. April 2014 lud der Verein Bürger für Rahnsdorf e. V. zu einer Präventionsveranstaltung zum Einbruchschutz im Kiezclub Rahnsdorf ein.

Herr Markus Knapp – neuer Leiter des Polizeiabschnitts 66 – folgte der Einladung gerne, kam mit fünf Mitarbeitern seiner Dienststelle und brachte Herrn Georg von Strünck von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Landeskriminalamtes mit.

Die interessierten Bürger wurden während eines Vortrages von Herrn von Strünck über Möglichkeiten zur Einbruchsicherung ihrer Ein- und Mehrfamilienhäuser informiert. Es gab praktische Beispiele, wie z. B. die Sicherungsbolzen für Fenster und Eingangstüren beschaffen sein sollten, damit es die Einbrecher erst gar nicht ins Haus schaffen. Welche Sicherungsschlösser für Türen und Fenster verwendet werden sollten und welche zusätzlichen Maßnahmen man treffen kann. Was sollte man beachten, wenn man mit dem Gedanken spielt sich eine Alarmanlage anzuschaffen. Ganz einfache Beispiele, wie z. B. das Licht auch mal anzulassen, helfen mitunter auch den Eindruck zu erwecken, dass Jemand zu Hause ist. Leitern sollten z. B. nicht frei zugänglich im Garten stehen oder liegen. Diese sollten an- oder weggeschlossen werden! Zusätzlich gab es noch reichlich Informationsmaterial zum mitnehmen.

Neben  der kostenlosen Beratung in der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle am Columbiadamm, kann jeder Bürger auch einen Termin für eine kostenlose Sicherheitsberatung im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung vereinbaren. Momentan werden Termine mit einer Vorlaufzeit von ca. acht Wochen vergeben. Für sehr dringliche Beratungsanliegen bot Herr Knapp an auch mal einzuspringen und kurzfristig eine Beratung durch seinen Präventionsbeauftragten vor Ort durchzuführen zu lassen.

Neben den technischen Sicherheitsvorkehrungen gab es von Herrn Knapp die dringliche Bitte an die Bürger, das Nachbarschaftsengagement verstärkt wahrzunehmen. Wer vor Ort wohnt weiß am besten wer dort hingehört, oder dort nichts zu suchen hat. Er bat mit offenen Augen und Ohren durch den Bezirk zu gehen. Im Zweifelsfall ist er immer dafür bei der Polizeidienststelle anzurufen und Hilfe anzufordern. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

Herr Voges vom Bürgerverein informierte darüber, dass es gelungen sei Räumlichkeiten in der Mansarde im Rahnsdorfer Mühlenweg anzumieten. Dort wird ab Mai 2014 eine wöchentliche Sprechstunde des Bürgervereins und des zuständigen Polizeireviers stattfinden. Diese soll für die Bürger den Weg zur Polizei verkürzen. Herr Knapp hofft, dass dieses Angebot gut angenommen wird, damit er es dauerhaft auch rechtfertigen kann.

Ines Fürstenberg

Seit bereits 20 Jahren ist der grüne Bezirk Köpenick meine Wahlheimat. Hier faszinieren mich vor allem die Kombination von städtischem und grünem Wohnen. Den Wald und das Wasser vor der Haustür kann ich jederzeit Spaziergänge und Radtouren im Wald oder Ausflüge mit dem Kanu oder dem Segelboot auf den umliegenden Gewässern unternehmen. Es gibt in der näheren Umgebung ein umfangreiches Angebot an Geschäften, Restaurants und auch Kulturprogramme unterschiedlichster Art. Sehr schnell bin ich aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtzentrum von Berlin.

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